Projekte

180°

Das Projekt bietet dem Publikum eine Erfahrung, die das Verhältnis zu Raum, Zeit, Körper und Klang neu untersucht, indem es sich der Bühnenperformance aus der Perspektive des zeitgenössischen Tanzes und des Musiktheaters nähert. Aus diesen unterschiedlichen Blickrichtungen entstehen zarte, humorvolle oder ironische Miniaturen, die versuchen, Codes und Gewohnheiten umzustürzen. Von der Geste, dem Atem oder dem Klang, was kommt zuerst?

Laquelle se passe ailleurs

Laquelle se passe ailleurs zeigt szenische Gedichte aus einer anderen Welt. Die Gesetze, die dieses Universum regieren, unterscheiden sich von unseren. Die Torsionen, die der Schriftsteller Dominique Quélen der Realität und der Sprache verleiht, spiegeln sich in allen Elementen eines Systems mit einer eigenen Logik, einer eigenen künstlerischen Grammatik und eigenen physikalischen und chemischen Gesetzen wider. Seltsame Anakolute werden mit äußerster Natürlichkeit ausgesprochen. Die Stimmen der Darsteller werden durch die Elektronik unrealistisch transformiert. Man trinkt jeden Morgen seinen Telefonbecher. Unsichtbare Wände diktieren bestimmte Bewegungen. Manchmal geheimnisvoll, manchmal humorvoll, manchmal quietschend, zeichnet diese andere Welt ein auf den Kopf gestelltes Porträt unserer sich wandelnden Zeit.